03.09.2026
Andreas Schaerer erhält den JTI Trier Jazz Award 2026
Andreas Schaerer erhält den JTI Trier Jazz Award 2026
2026 würdigt die Fachjury des JTI Trier Jazz Award den Musiker Andreas Schaerer - einen Künstler, der weit mehr ist als ein Sänger und auch nur bedingt in die Schublade des Genres passt. Zum Preisträgerkonzert im Rahmen der "Jazz im Brunnenhof"-Reihe kommt der Schweizer mit dem gefeierten Ensemble ANOA nach Trier.
Er scattet, beatboxt, singt und schnalzt - Andreas Schaerer ist ein wahrer Stimm-Jongleur. 1976 im schweizerischen Visp geboren, verbrachte er seine Kinder- und Jugendjahre in Walliser Tälern, auf Alpen beim Schafe hüten, an der Berner Aare, in den Hügeln des Emmentals und schließlich im altehrwürdigen Lehrerseminar Hofwil, wo er die Ausbildung zum Primar- und Realschullehrer absolvierte.
Danach bereiste er ein Jahr lang Zentral- und Südamerika und nimmt neben verschiedenen kulturellen und musikalischen Eindrücken den Entschluss mit nach Hause, sich künftig intensiv mit Musik und im Besonderen mit Gesang zu beschäftigen. Zwischen 2000 und 2006 studierte Andreas Schaerer an der Swiss Jazz School bzw. an der Hochschule der Künste in Bern, zudem Gesang, Komposition und Arranging. 2007 gründete Andreas Schaerer mit Marc Sucki und Benedikt Reising die Berner Jazzwerkstatt. Das Kollektiv versteht sich als Kommunikationspunkt der Musiker und Komponisten verschiedener stilistischer und geografischer Herkunft, um den künstlerischen Austausch zu fördern.
Als Sänger tourt er weltweit mit verschiedenen eigenen Projekten. Allen voran mit seinem Sextett "Hildegard Lernt Fliegen", das 2014 sowohl den ersten Preis des BMW World-Jazz Awards als auch den BMW World-Jazz-Publikumspreis gewinnt. Überhaupt hat es dieses Jahr 2014 in sich: Vom französischen Magazin Jazzman wird er zur Auslandentdeckung des Jahres gewählt, das Album "the fundamental rhythm of unpolished brains" vom New York City Jazz Record Magazin zum besten Vocal Release 2014 auserkoren. "Arcanum" erhält den Preis der Deutschen Schallplatten Kritik und wird - erneut vom französis
